Wertach
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Landratsamt auf Omikron-Welle vorbereitet
Um auch in Anbetracht der sich ausbreitenden Omikron-Welle handlungsfähig zu bleiben, passt das Landratsamt seine Verwaltungsabläufe an.

Dazu schaffen die internen Fachbereiche Teams, die abwechselnd in der Behörde und vom Home-Office aus arbeiten. Direkte Begegnungen zwischen den Mitarbeitern werden so vermieden – die Arbeitsfähigkeit der Verwaltung bleibt auch im Fall von krankheitsbedingten Ausfällen und/oder Quarantänen bestehen. Möglich ist das, weil das Amt seinen rund 600 Beschäftigten bereits seit Beginn der Pandemie 520 Zugänge zu Home-Office-Arbeitsplätzen zur Verfügung stellt.

Mit der Maßnahme verbunden sind veränderte Voraussetzungen für den Besuch des Landratsamtes.
So bittet die Behörde Bürgerinnen und Bürger grundsätzlich darum, zu überdenken, ob ein persönlicher Besuch unbedingt notwendig ist. Zahlreiche Anliegen lassen sich inzwischen auch per Telefon und E-Mail klären. Die jeweils konkreten Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner samt ihrer Kontaktdaten lassen sich über die Landkreis-Homepage ausfindig machen. Darüber hinaus lassen sich verschiedene Dienstleistungen wie der Führerschein-Umtausch, die Online-Zulassung oder der Wohngeldantrag inzwischen bequem vom heimischen Rechner aus erledigen.

Soweit ein persönlicher Besuch der Behörde zwingend erforderlich ist, ist eine vorherige Terminvereinbarung unerlässlich. Insbesondere trifft dies auf stark frequentierte Bereiche des Bürgerservice – etwa Zulassungs- und Fahrerlaubnisbehörde – zu. Hier wird eine einfache Online-Terminbuchung angeboten. Für Besucher ohne Termin besteht indes keine Garantie, dass ihrem Anliegen stattgegeben werden kann. Dies wird zwar versucht – zum Teil kann es dabei aber zu erheblichen Wartezeiten kommen.

Wichtige Links:
Ansprechpartner: www.oberallgaeu.org
Infos und Antrag auf Führerscheintausch: https://www.oberallgaeu.org/fahrerlaubnis
Online-Zulassung: https://www.buergerserviceportal.de/bayern/lkroberallgaeu
Terminvergabe für die Zulassung und Fahrerlaubnisbehörde Sonthofen (Landkreis Oberallgäu): https://termine-reservieren.de/termine/lraoa/
Termine für die gemeinsame Zulassung Kempten-Oberallgäu in Kempten: https://www.kempten.de/zulassung-kempten-2360.html

Hilfe für die Ukraine: Diese Möglichkeiten gibt es im Oberallgäu
Seit Beginn des Angriffskrieges auf die Ukraine haben viele Menschen im Oberallgäu ihre Hilfsbereitschaft signalisiert. Aber nicht jede Form der Unterstützung hilft wirklich. Ein Überblick.

Mit Beginn des Krieges gegen die Ukraine haben sich viele Menschen im Oberallgäu solidarisch mit den Ukrainerinnen und Ukrainern erklärt. Schnell häuften sich auch beim Landratsamt die Hilfsangebote. Aber nicht jede Form der Unterstützung erreicht ihren Zweck. Aktuell stehen die akute Nothilfe vor Ort und in den angrenzenden Regionen im Mittelpunkt der Bemühungen der Hilfsorganisationen. Gleichzeitig laufen die Vorbereitungen für die Aufnahme Geflüchteter in Deutschland. Was vor diesem Hintergrund jede und jeder jetzt tun kann.

Spenden
Finanzielle Unterstützung an die großen Hilfsorganisationen schafft eine verlässliche Versorgung mit lebensnotwendigen Hilfsgütern dort, wo sie gerade gebraucht wird – in der Ukraine und den grenznahen Regionen. Die dortigen Verantwortlichen verfügen über langfristige Erfahrung im Umgang mit Hilfslieferungen, über die notwendigen Strukturen und Kontakte. Empfehlenswert ist hier etwa eine Spende an das Bündnis aus Hilfsorganisationen „Aktion Deutschland hilft“ unter LINK

Sachspenden
Aktuell bitten der Landkreis und die kooperierenden Hilfsorganisationen, von Sachspenden für Geflüchtete abzusehen. Derzeit ist noch unklar, welche Güter im Oberallgäu nach Ankunft Geflüchteter benötigt werden. Die längerfristige Lagerung von Sachspenden ist logistisch und organisatorisch nicht leistbar.
Darüber hinaus bitten die Hilfsorganisationen, von unkoordinierten Hilfslieferungen in die betroffenen Regionen abzusehen. Im schlimmsten Fall werden so die Transitkorridore überlastet, oder Menschen in Gefahr gebracht. Güter und Waren, die in der Ukraine und den grenznahen Gebieten benötigt werden, werden in aller Regel dort beschafft. Meist ist das kostengünstiger und stärkt die Wirtschaft in den betroffenen Regionen.

Geflüchtete aufnehmen
Mit Eintreffen der ersten Geflüchteten wird der Landkreis Oberallgäu mithilfe der beteiligten Hilfsorganisationen eine Turnhalle im Kreis für die kurzfristige Unterbringung von Ukrainerinnen und Ukrainern herrichten. Da die befürchtete, große Welle an Geflüchteten bislang ausbleibt, hat sich der Krisenstab des Landkreises entschieden, einzelne Parzellen für vier bis fünf Personen in der Turnhalle einzurichten. So entsteht für die ersten Tage der Unterbringung eine private und geschützte Atmosphäre.
Für die mittelfristige Unterbringung von Geflüchteten bittet der Landkreis die Bevölkerung um Hilfe. Aktuell werden Wohnräume gesucht, die für mindestens vier Wochen zur Verfügung stehen. Grundsätzlich kann dafür eine ortsübliche Miete erstattet werden, wenn die Unterbringung nicht mehr kurzfristig erfolgt. Sobald der Aufenthaltsstatus der Geflüchteten geklärt ist, haben diese auch Anspruch auf Sozialleistungen. Diese umfasst auch die Kosten für die Unterbringung.
Interessierte, die sich unter diesen Umständen vorstellen können, Geflüchtete zeitweise in den eigenen Räumlichkeiten unterzubringen, melden sich hierfür bei Angabe ihrer Kontaktdaten unter 08321-612379 oder unter wohnungsangebote-ukraine@lra-oa.bayern.de. Mitarbeitende des Landratsamtes werden sich anschließend zeitnah für die Klärung weiterer Details melden.

Geflüchteten helfen
Bei ihrer Ankunft werden Geflüchtete viele Fragen haben, die ihren weiteren Verbleib in Deutschland und die Möglichkeiten finanzieller Unterstützung betreffen. Hier können Bürgerinnen und Bürger unterstützen, indem sie an die hierfür eingerichteten Hotlines des Landratsamtes vermitteln und bei der Kommunikation mit der Behörde helfen.
Für Fragen, die den Aufenthalt Geflüchteter betreffen, ist eine Hotline des Landratsamtes unter 08321-612585 oder unter aufenthalt-ukraine@lra-oa.bayern.de erreichbar. Grundsätzlich gilt derzeit: Geflüchtete aus der Ukraine können auch ohne Visum nach Deutschland einreisen und sich für 90 Tage hier aufhalten. Bei Ablauf der Frist wird der Aufenthalt unbürokratisch verlängert.
Bei Fragen zu sozialen Leistungen können sich Betroffene darüber hinaus an die Hotline unter 08321-612575 oder per Mail an leistungen-ukraine@lra-oa.bayern.de wenden.

Leistungen der Pflegeversicherung bei der Pflege zu Hause

In Ergänzung zu unseren regelmäßig stattfindenden virtuellen Infoabenden „Unterstützungsmöglichkeiten bei der Pflege zu Hause“ freuen wir uns, Ihnen weitere Themen anbieten zu können.

Virtueller Informationsabend der Fachstelle für Demenz und Pflege Schwaben:
„Pflegeberatung – Leistungen der Pflegekasse“
Ein Vortrag von Markus Blach und Rudolf Kombosch Teamleiter Pflegekasse bei der AOK Bayern – Die Gesundheitskasse

Wenn Menschen pflegebedürftig werden und einen Pflegegrad erhalten, haben sie Anspruch auf Leistungen der Pflegeversicherung. Doch welche sind das? Wie nimmt man diese in Anspruch? An wen kann man sich wenden?
Dieser virtuelle Vortrag gibt Ihnen einen Überblick über die verschiedenen Leistungsarten und zeigt den Weg zu diesen auf. Er richtet sich an jene, die bereits einen Pflegegrad haben und ihre Angehörigen und alle am Thema Pflege Interessierten.
Termin: 10.05.2022 um 19 Uhr, Dauer ca. 1,5h
Wo: online (Zoom), den Link erhalten die Teilnehmer*innen nach Anmeldung.
Anmeldung und Info: info@demenz-pflege-schwaben.de, Tel: 0831/697143-18 od. -15

Ein weiterer Infoabend wird sich im Juli dem Thema „Die Pflegebegutachtung – Der Weg zum Pflegegrad“ widmen.

MundART Verein und Landkreis Oberallgäu suchen die schönsten „Oberallgäuer Huimatversle“
Ausschreibung Zum 50-jährigen Jubiläum des Landkreises soll ein Gedicht-Büchle entstehen. Die besten Einsendungen werden prämiert. So kann man mitmachen.

In Verbindung mit dem 50-jährigen Jubiläum des Landkreises Oberallgäu sucht der Förderverein mundART Allgäu e.V. Autoren und Heimatverbundene aus dem Oberallgäu. „Zum Jubiläum unseres Landkreises soll ein Büchle im A6-Format mit humorvollen, lebensnahen, aber auch nachdenklichen Versle und Gedichten veröffentlicht werden“, erklärt Fördervereins-Vorsitzender Simon Gehring.
Alle Oberallgäuerinnen und Oberallgäuer sind aufgerufen, ihre schönsten „Versle und Gedichte aus der Huimat“ einzusenden. Mitmachen kann jeder, der Freude am Reimen, Dichten und Schreiben hat. „Zeigen sie so ihre Verbundenheit zur Oberallgäuer Heimat mit seiner Dialektvielfalt“, sagt Landrätin Indra Baier-Müller. „Senden sie uns ihre ‚Versla und Gedichte‘ zu. Wir sind gespannt“.
In den Versle und Gedichten sollten Wörter vorkommen, die mit der Heimat in Verbindung gebracht werden. Beispielsweise Tradition, Tracht, Essen, Trinken, Land und Leute. Die Versle und Gedichte sollten in Reimform und maximal 20 Zeilen lang sein und idealerweise auf eine A6-Seite passen. Es können auch mehrere Einsendungen sein.

Die besten Versle und Gedichte werden von einer Jury ausgewählt und prämiert. Im Rahmen einer Veranstaltung sollen die Gewinner vorgestellt werden.
Ein Beispiel für ein solches Versle schrieb Max Adolf aus Sonthofen

D Huimat gschpiere

Wie got es mir denn huit so guat?
Dr Lenzeg wird es sing!
I ho ja fascht an Ibermuat,
juck in a Sutte ning.
Kennt wieder schpringe
mit Kalb und Kuah.
Kennt wieder singe
und an Johlar drzua.
Bi i dr Huimat
ka nes wieder gschpiere.
I bi drhuim
will es nie verliere.
Kommet mit und gend mit mir a Schtuck!
Mir händ a Fruid
und „Lend it luck“!

Die Suche nach den schönsten „Oberallgäuer Huimatversle“ ist eine Aktion des Fördervereins mundART Allgäu e.V. in Zusammenarbeit mit dem Landkreis Oberallgäu. Der Förderverein mundART Allgäu e.V. engagiert sich seit 2004 dafür, den heimischen Dialekt zu pflegen und den Menschen wieder ein Stück näher zu bringen. Mehr unter www.mundart-allgaeu.de.

Einsendungen mit vollständigem Namen, Anschrift und Telefonnummer bitte bis 14. April 2022 an den Förderverein mundART Allgäu e.V., Feldweg 2, 87471 Durach oder per E-mail an mundart-allgaeu@gmx.de, Stichwort „Mein Oberallgäuer Huimatversle“.
Mit der Einsendung gibt der Autor die Vervielfältigungsrechte frei.

Anmeldung für Ferienfreizeiten des Kreisjugendrings Oberallgäu
Der Kreisjugendring Oberallgäu bietet in den Schulferien wieder ein buntes Programm an - von Reiterferien bis Zeltlager ist viel geboten. So läuft die Anmeldung.

Oberallgäu Der Kreisjugendring Oberallgäu bietet dieses Jahr wieder ein buntes und vielfältiges Ferienprogramm an. Die Freizeiten finden in den Oster-, Pfingst- und Sommerferien an unterschiedlichen Orten statt. Im Angebot sind die Reiterferien „Pferdeglück“, das Zeltlager „Kids Camp“ die Actiontage „Rockt das Joch“, die Sonderferienprogramme in Kooperation mit dem Kempodium in Kempten und vieles mehr. Ab sofort ist die Anmeldung hier möglich.

Zugleich ist der Kreisjugendring Oberallgäu noch auf der Suche nach ehrenamtlichen Betreuern speziell für die Osterferien. Interessierte Jugendliche ab 16 Jahren können sich per Email unter kreisjugendring@lra-oa.bayern.de melden.

Landkreis Oberallgäu legt Seniorenwegweiser neu auf
Broschüre „Älter werden im Landkreis Oberallgäu“ im Landratsamt und in Rathäusern erhältlich

Oberallgäu Bereits zum 9. Mal legt das Landratsamt Oberallgäu den Wegweiser „Älter werden im Landkreis Oberallgäu“ für ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger neu auf. „In bestimmten Lebensabschnitten fällt nicht mehr alles so leicht. Selbstbestimmt leben, unabhängig und mobil sein ist dann nicht mehr selbstverständlich. Unser Ziel als Landkreis ist, für unsere Seniorinnen und Senioren ein noch engmaschigeres Netzwerk zu weben und den Weg zu den richtigen Helferinnen und Helfern, Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartnern so barrierefrei wie möglich zu gestalten“, sagt Landrätin Indra Baier-Müller. Das solle älteren Menschen einen möglichst langen Verbleib im vertrauten Wohnumfeld ermöglichen.
Als ein zentrales Element dieser Strategie bietet der Seniorenwegweiser einen Überblick über wichtige Themen und Angebote rund um das Älterwerden im Oberallgäu - etwa zu Mobilität, Entlastungen zu Hause oder Wohnen und Pflege. Zudem finden sich in der Broschüre wichtige Ansprechpartner und Beratungsstellen.
Das Heft ist ab sofort kostenlos in den Gemeindeverwaltungen und im Landratsamt erhältlich. Darüber hinaus steht es zum Download unter www.oberallgaeu.org/senioren bereit.

Landkreis Oberallgäu sucht Vorschläge für den Kulturpreis 2022
Auch in diesem Jahr will der Landkreis Vereine und Initiativen ehren, die sich besonders um das Thema Kultur verdient gemacht werden. Verliehen wird die Ehrung unter einem besonderen Motto.

Traditionell ehrt der Landkreis Oberallgäu alljährlich Vereine und Initiativen, die sich in der Region besonders um das Thema Kultur verdient gemacht haben. Im Regelfall wird die mit 2.000 Euro dotierte Auszeichnung in regelmäßig wechselnden Kategorien vergeben. Das ist in diesem Jahr anders.

Heuer steht die Preisvergabe ganz im Zeichen des 50-jährigen Jubiläums des Landkreises Oberallgäu und der Gebietsreform. Dazu sucht das Landratsamt Preisträger, die auf eine vergleichbar lange Tradition zurückblicken können. Ausgezeichnet werden sollen Kulturinitiativen, die sich im vergangenen halben Jahrhundert besonders beständig und nachhaltig entwickelt haben. Um niemanden vom Wettbewerb auszuschließen, verzichtet das Landratsamt in diesem Jahr auf die Einschränkung durch besondere Kategorien. Einzig und allein die hervorragende jahrelange Entwicklung der Kulturorganisation und das Erreichen einer Vielzahl von Bürgerinnen und Bürger sind für die Preisvergabe ausschlaggebend.

Um aus einer Vielzahl an Initiativen, Vereinen und Verbänden die richtige Auswahl treffen zu können, bittet das Landratsamt um Mithilfe: Vorschläge mit einer aussagekräftigen Bewerbung können noch bis zum 10. April 2022 postalisch an das Landratsamt Oberallgäu – Büro der Landrätin, z. Hd. Frau Marita Lipp oder per Mail an marita.lipp@lra-oa.bayern.de eingereicht werden. Grundlage für die zu vergebende Auszeichnung ist eine vom Kreistag beschlossene Richtlinie. Über die Vergabe entscheidet der Ausschuss für Soziales, Gesundheit, Familie, Bildung, Integration, Kultur und Ehrenamt des Landkreises Oberallgäu. Die Verleihung erfolgt voraussichtlich im Frühsommer 2022.

Landkreis sucht Interviewerinnen und Interviewer für Zensus
Für die Durchführung der großen Volkszählung sucht die offizielle Erhebungsstelle des Landkreises Oberallgäu noch Interviewer.

Zur Durchführung des Zensus 2022 sucht der Landkreis Oberallgäu nach Freiwilligen, die die Statistischen Bundes- und Landesämter als Erhebungsbeauftragte bei der Volkszählung unterstützen. Bei der regelmäßig stattfindenden Großerhebung wird ermittelt, wie viele Menschen in Deutschland leben, wie sie wohnen und arbeiten. Die Daten dienen als Grundlage für politische Entscheidungen und geben überdies einen Überblick zu Gebäuden und Wohnungen im Land. Erhoben werden sie durch die Befragung stichprobenartig ausgewählter Haushalte. Koordiniert wird das Projekt von kommunalen Erhebungsstellen. Allein in Bayern gibt es 94 davon.

Eine solche Erhebungsstelle befindet sich auch im Landkreis Oberallgäu. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kümmern sich vor allem um die Betreuung, Schulung und Koordination der Interviewerinnen und Interviewer. Die werden aktuell noch gesucht: Wer das Vorhaben unterstützen will, kann sich auf eine steuerfreie Aufwandsvergütung freuen. Auch Reisekosten und Auslagen werden erstattet. Um beim Zensus Befragungen durchführen zu können, sollten die Bewerberinnen und Bewerber volljährig, zuverlässig und verschwiegen sein. Außerdem sollten sie in gewissem Maße zeitlich flexibel sein.

Die Erhebungsbeauftragten werden in der Zeit von Mitte März bis Mitte April geschult und mit dem Zensus-Verfahren vertraut gemacht. Die Befragungen selbst werden ab dem 15. Mai durchgeführt. Interessierte können sich noch bis zum 19. März bei der Erhebungsstelle des Landkreises unter zensus2022@lra-oa.bayern.de anmelden. Dort erhalten Sie auch weitere Informationen bei offenen Fragen.

Omikron: Freiwillige mit Pflege- oder Hauswirtschaftsausbildung gesucht
Der Landkreis Oberallgäu bittet Menschen mit Pflege- oder Hauswirtschaftsausbildung, die nicht mehr im aktiven Dienst sind, um ihre Unterstützung bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie.

Insbesondere in Vorbereitung auf die Omikron-Welle könne es sein, dass es in Pflegeeinrichtungen zu einer Verschärfung des Personalnotstandes komme, heißt es dazu aus dem Landratsamt. Durch das frühzeitige Aufbauen eines Pools von ehrenamtlichen Helfern soll es daher gelingen, im Fall von krankheitsbedingten Ausfällen die Betreuung pflegebedürftiger Menschen aufrecht zu erhalten.

Freiwillige können ihre Bereitschaft zur Hilfe bei der Fachstelle für Pflege- und Behinderteneinrichtungen - Qualitätsentwicklung und Aufsicht (FQA) telefonisch oder per Mail anzeigen. Der Einsatzzeitraum beschränkt sich in jedem Fall auf die Dauer der Corona-Pandemie.

Kontakt über:
fqa@lra-oa.bayern.de oder unter 08321-612112

Oberallgäu: Mehr Unterstützung für Pflegebedürftige und Angehörige
Anfang Februar nimmt der Pflegestützung seine Arbeit auf. Kostenlos beraten wird zuerst in Sonthofen. Weitere Gemeinden sollen folgen.

Unter der Trägerschaft des Landkreises Oberallgäu, des Bezirks Schwaben sowie der Kranken-, Pflege- und Ersatzkassen, vertreten durch die regional verwurzelte AOK Kempten-Oberallgäu-Lindau und die BKK Bosch in Immenstadt, nimmt der Pflegestützpunkt im Landkreis Oberallgäu am 1. Februar seine Arbeit auf.
Das Beratungs- und Unterstützungsangebot richtet sich an pflegebedürftige Menschen und deren Angehörige. Ihnen soll bei Eintritt einer Pflegebedürftigkeit neutral und kostenlos durch ausgebildete Pflegeberaterinnen und Pflegeberater geholfen werden. Bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Pflegestützpunkt erhalten Betroffene umfassende Informationen genauso wie fundierte Antworten bei individuellen Fragestellungen. Alleingelassen soll sich hier niemand fühlen.
„Hilfsbedürftigkeit lässt sich nicht planen. Tritt sie ein, muss es ganz schnell gehen. Der Pflegestützpunkt Oberallgäu soll Betroffene in dieser schwierigen Situation als Lotse durch den schwer überschaubaren Pflegebereich dienen“, sagt Landrätin Indra Baier-Müller zum Start des neuen Angebots.
„Als Bezirk Schwaben wollen wir Betroffene und Ihre Angehörigen rasch, unkompliziert und umfassend unterstützen“, ergänzt Bezirkstagspräsident Martin Sailer. „Ich bin deshalb froh, dass die Kassen vor Ort gemeinsam mit dem Bezirk und dem Landkreis Oberallgäu ein niederschwelliges, zentrales Beratungsangebot schaffen konnte: den Pflegestützpunkt Oberallgäu.“
Auf die erste Pflegeberaterin, die am 1. Februar ihre Arbeit aufnimmt, werden zwei weitere folgen. Zu Beginn wird die Beratung am Hauptstandort im Landratsamt Oberallgäu (Oberallgäuer Platz 2, 87527 Sonthofen) angeboten. Aufgrund der aktuellen Corona-Situation wird gebeten, die Termine nach Möglichkeit telefonisch, nach vorheriger Terminabsprache, wahrzunehmen.
Nach erfolgreichem Anlaufen des Pflegestützpunktes, soll die Beratung auf weitere Gemeinden (sogenannte Außensprechorte) im Landkreis ausgeweitet werden.

Zu erreichen ist der Pflegestützpunkt unter der Telefonnummer: 08321/612-996 oder
per E-Mail: pflegestuetzpunkt@lra-oa.bayern.de zu den folgenden Öffnungszeiten:

Montag: Vormittag von 08:00 - 12:00 Uhr und Nachmittag von 13:30 - 17:00 Uhr
Dienstag: Vormittag von 08:00 - 13:00 Uhr und Nachmittag geschlossen
Mittwoch: Vormittag von 08:00 - 12:00 Uhr und Nachmittag von 13:30 - 16:00 Uhr
Donnerstag: Vormittag von 09:00 - 12:00 Uhr und Nachmittag von 13:30 - 16:00 Uhr
Freitag: Vormittag von 09:00 - 12:00 Uhr und Nachmittag geschlossen

Zahlreiche Teilnehmer bei Infoveranstaltung zu Mitfahrplattform

Mitfahrmöglichkeiten über das Smartphone zu vereinbaren ist zwar nicht neu, doch eine Mitfahrplattform wie fahrmob gab es so noch nicht. Die Plattform wurde in Ottobeuren erprobt und wird nun von 18 Oberallgäuer Kommunen gemeinsam mit dem Landkreis Oberallgäu als Smartphone-App weiterentwickelt. Den größten Teil der Finanzierung tragen die Elektrizitätswerke Schönau über eine Spende. Rund 40 Ehrenamtliche haben sich bei einer Videokonferenz informiert und ausgetauscht. Sie werden den Aufbau in ihren Heimatgemeinden und Vereinen begleiten.

Gegenüber anderen Mitfahrplattformen stellt die Plattform fahrmob die lokalen Vereine in den Mittelpunkt. Jeder Nutzer wählt aus, für welchen Verein er aktiv ist und erklärt sich bereit, seine Fahrteinnahmen am Ende des Jahres für diesen Verein zu spenden. Im Gegenzug sprechen die Vereine ihre Mitglieder darauf an, private Fahrten gleichzeitig als Mitfahrgelegenheiten anzubieten.

Zentrale Frage der Infoveranstaltung war nun, wie die Vereine der beteiligten Kommunen informiert werden können. Hierbei wollen viele der Teilnehmenden ehrenamtlich unterstützen. Infoveranstaltungen für Januar 2022 werden bereits geplant. Gleichzeitig steht die Tür für weiterer Interessierte weit offen. Ansprechpersonen sind Herr Simon Steuer beim Landkreis Oberallgäu (simon.steuer@lra-oa.bayern.de, Tel. 08321 612-233) und Frau Dr. Petra Hausmann, Energie- und Umweltzentrum Allgäu (hausmann@eza-allgaeu.de, Tel. 0831 960286-86), sowie Herr Dieter Kraus beim Markt Wertach (info@wertach.de, Tel. 08365-702120).

Weiterführende Informationen finden Sie hier

Projekt für Mobilitätsalternativen im Oberallgäu gestartet!
Unter dem Titel AllgaEumobil wird in den kommenden zweieinhalb Jahren in mehreren Oberallgäuer Kommunen an Mobilitätsalternativen gearbeitet. Dank einer Förderung durch das Amt für ländliche Entwicklung Schwaben sind lokale Projekte in den Bereichen Carsharing, Bürgerbusse oder auch Mobilität von Jugendlichen möglich. Auch der Landkreis Oberallgäu unterstützt das Projekt und trägt dafür Sorge, dass die Projekte abgestimmt verlaufen und eine möglichst dauerhafte Struktur geschaffen wird.

Das Amt für ländliche Entwicklung Schwaben fördert zum ersten Mal ein reines Mobilitätsprojekt auf den ausdrücklichen Wunsch der 14 Oberallgäuer Kommunen Altusried, Bad Hindelang, Blaichach, Buchenberg, Dietmannsried, Durach, Fischen, Oberstaufen, Sonthofen, Sulzberg, Waltenhofen, Wertach, Wiggensbach und Wildpoldsried.

Die Übergabe des Förderbescheids über 154.500 EUR erfolgte im Rahmen eines Auftaktworkshops im Landratsamt Oberallgäu. Das Ziel des Fördergebers kann dabei vereinfacht als „Hilfe zu Selbsthilfe“ beschrieben werden. Fachleute werden die Kommunen dabei unterstützen, gemeinsam mit den Einwohnern lokal passende Alternativen zur Mobilität mit dem Verbrenner-Auto zu entwickeln. Es soll eine Möglichkeit für alle sein, sich für mehr Klimaschutz vor der eigenen Haustür einzusetzen.

Bei Interesse wenden Sie sich gerne an Ihre Wohnortgemeinde oder besuchen die Veranstaltungen, die im Laufe der kommenden zwei Jahre hierzu stattfinden werden.

Bild 1 und 2: Landrätin Indra Baier-Müller erhält den Förderbescheid vom Leiter des Amts für ländliche Entwicklung Schwaben.

© Landkreis Oberallgäu, Heike Schmitt

Bild 3: Vertreter der 14 beteiligten Kommunen prüften gemeinsam die eingegangenen Angebote von Fachbüros für die Umsetzung des Projekts AllgaEumobil.

© Landkreis Oberallgäu, Heike Schmitt

Kinderfreizeitbonus
Im Rahmen des Aktionsprogramms „Aufholen nach Corona 2021/2022 für Kinder und Jugendliche“ wurde der Kinderfreizeitbonus als Unterstützung für Kinder und Jugendliche aus Familien mit geringen Einkommen eingeführt. Die Einmalzahlung in Höhe von 100 Euro können minderjährige Kinder und Jugendliche erhalten, um Angebote zur Ferien- und Freizeitgestaltung wahrnehmen und Versäumtes nachzuholen zu können.

Wer profitiert vom Kinderfreizeitbonus?

Familien können für Kinder und Jugendliche, die am 1. August 2021 noch nicht 18 Jahre alt sind, den Kinderfreizeitbonus erhalten, wenn sie für den Monat August 2021
• Kinderzuschlag (KiZ),
• Wohngeld,
• Sozialhilfe nach dem Dritten Kapitel des Zwölften Buches Sozialgesetzbuch (SGB XII),
• Grundsicherung nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch (SGB II)
• Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG) oder
• Leistungen im Rahmen der Ergänzenden Hilfe zum Lebensunterhalt im Sozialen Entschädigungsrecht nach dem Bundesversorgungsgesetz (BVG)
beziehen.
Der Kinderfreizeitbonus wird nicht auf andere Sozialleistungen angerechnet und auch zusätzlich zu den Leistungen für Bildung und Teilhabe gewährt.

Muss der Kinderfreizeitbonus beantragt werden?
Für die Auszahlung des Kinderfreizeitbonus sind verschiedene Stellen zuständig, je nachdem, welche Leistungen eine Familie woher bezieht.
Der Kinderfreizeitbonus für Kinder und Jugendliche, die im August 2021 existenzsichernde Leistungen nach dem SGB II, dem Bundesversorgungsgesetz oder dem Asylbewerberleistungsgesetz erhalten, wird als antragslos zu gewährende Einmalzahlung nach dem jeweiligen Leistungsrecht für den Monat August gewährt.

Sofern im August Kinderzuschlag nach dem Bundeskindergeldgesetz gezahlt wird, erfolgt ebenfalls eine automatische Zahlung durch die Familienkasse der Bundesagentur für Arbeit.
Familien, die Wohngeld oder Sozialhilfe nach dem SGB XII beziehen, erhalten den Kinderfreizeitbonus direkt von der Familienkasse der Bundesagentur für Arbeit. In diesen Fällen ist ein formloser Antrag bei der Familienkasse zu stellen.
Der ausgefüllte Antrag kann zusammen mit den entsprechenden Nachweisen entweder per Post direkt an die jeweils zuständige Familienkasse geschickt werden oder per E-Mail an die zentrale E-Mail-Adresse Kinderfreizeitbonus@arbeitsagentur.de. Das Antragsformular und weitere Informationen finden Sie unter https://www.arbeitsagentur.de/familie-und-kinder/kinderfreizeitbonus.

Kontakt

Markt Wertach
Rathausstraße 3
87497 Wertach
Deutschland
Tel. +49 8365 70210
Fax +49 8365 702122

Online Rechnungen

bitte direkt an rechnung@wertach.de

Oder mit dem sicheren Kontaktformular:

https://formularserver-bp.bayern.de/sichererKontakt?caller=89885343764

Behördennummer 115

Von Montag bis Freitag ist die Tel.: 115 in Stadt und Landkreis jeweils von 7.30 bis 18 Uhr besetzt. Anrufende erhalten dort nicht nur Auskünfte zu lokalen Themen, sondern auch zu Fragen, die Behörden bundesweit betreffen.

Öffnungszeiten

Mo, Di, Do, Fr
08:00-12:00
Mittwoch
08:00-12:00 und 14:00-17:00
Sa, So
geschlossen
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