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Energiefasten

Warum die Fastenzeit nicht einmal zu einer Fastenkur der besonderen Art nutzen? Wir laden Sie ein, in den sieben Wochen zwischen Aschermittwoch und Karfreitag das Thema Energie und Ressourcenverbrauch in den Fokus Ihrer Wahrnehmung zu rücken und ganz bewusst die eine oder andere Gewohnheit in Ihrem Alltag zu hinterfragen oder zu überdenken.

Sie werden feststellen Energiefasten macht Spaß, ist spannend und hat – im Gegensatz zu einer herkömmlichen Fastenkur – nichts mit Verzicht zu tun.

Beim Energiefasten erhalten Sie Tipps, wie Sie mit einfachen Mitteln aktiv zum Klimaschutz beitragen können, jede Woche steht eine andere Maßnahme im Mittelpunkt.

Das Energiefasten ist eine gemeinsame Aktion mit dem Klimaschutzmanagement der Stadt Kempten und wird unterstüzt von der katholischen und evangelischen Kirche in Stadt und Landkreis. In zahlreichen Kirchengemeinden werden die Gemeindemitglieder in der Fastenzeit humorvoll gestaltete Postkarten mit Tipps für eine klimaschonende Lebensweise vorfinden. Mittels der Karten können sich die Kirchenbesucher für das Energiefasten registrieren lassen.

Alle interessierten Personen, die die untenstehende Teilnahmekarte oder eine der Postkarten aus den Kirchen einschicken, werden für das Energiefasten registriert.

Die Teilnehmer erhalten über einen Newsletter für die Dauer der Fastenzeit Tipps und Anregungen für eine nachhaltige Lebensweise und nehmen automatisch an einer Verlosung teil. Hierbei gibt es ÖPNV-Tagestickets und Allgäu-Walser Fan Cards zu gewinnen, also Preise, mit denen die Gewinner das Energiefasten gleich fortsetzen können, ganz nach dem Motto gönn´deinem Auto eine Pause und nutze die Freizeitangebote vor Ort!

Licht ist für jeden Menschen eine notwendige Quelle für Wohlbefinden. Jeden Tag nutzen wir auf unterschiedliche Weise Licht, das aus Strom erzeugt wurde.
Für unseren Stromverbrauch ist dabei nicht nur unser Umgang mit Licht ausschlaggebend, sondern auch die Wahl des richtigen Leuchtmittels wird eine positive Veränderung mit sich bringen: Das Stromsparpotential bei Licht liegt bei 80 Prozent, wenn man statt einer Glühbirne eine Energiesparlampe benutzt. Im Vergleich zur LED-Lampe ist es sogar noch drastischer, dabei kann der Stromverbrauch durch Licht um 90 Prozent reduziert werden.
Kennen Sie noch die 60 Watt-Glühbirnen? Angenommen eine Birne brennt pro Tag 8 Stunden und Sie bezahlen rund 30 Cent pro Kilowattstunde Strom, dann kostet Sie diese Birne im Jahr über 50 Euro für Strom. Eine gleichhelle LED-Lampe benötigt Strom für deutlich unter 10 Euro.
Hier ein paar einfache Tipps die helfen können Strom bei der Beleuchtung zu sparen:

Tipps zur Reduzierung der Stromkosten und den richtigen Umgang mit Licht

  • Ersetzen Sie Ihre alten Glühbirnen durch moderne LED-Leuchten.
  • Schalten Sie das Licht aus wenn Sie den Raum für mehrere Minuten verlassen. LED-Lampen leiden kaum darunter.
  • Viele Geräte besitzen einen Stromsparmodus, stellen Sie diesen ein.
  • Geräte wirklich ausstecken wenn sie nicht benötigt werden, da allein durch das Anstecken Strom bezogen wird. Auch den Stand-by Modus meiden, erkennbar, z.B. an dem roten Licht am Fernseher.
  • Ladegeräte ausstecken, wenn sie nicht benutzt werden.
  • Akkubetriebene Geräte nicht mit vollem Akku am Stromnetz hängen lassen, sie ziehen auch dann kontinuierlich Strom. Generell die Geräte nur neu laden, wenn Sie fast leer sind.
  • Abschaltbare Mehrfachstecker benutzen. Dies sorgt zusätzlichen für mehr Komfort.
    Achten Sie beim Kauf einer neuen Glühlampe auf das Umweltzeichen (z.B. eu-ecolabel: www.eu-ecolabel.de).
  • Eine durchgängige „Festbeleuchtung“ im ganzen Haus wird auch mit LED-Lampen teuer. Sparsamer ist es, die Beleuchtungsstärke gezielt zu wählen.

Diesen Tipp können Sie ganz sicher heute noch umsetzen: Auch das Anzünden einer Kerze reduziert den Stromverbrauch und erzeugt Licht. Das Kerzenlicht schafft eine angenehme Atomsphäre aus Ruhe und Frieden.

Teilnahmekarte energiefasten-1

Teilnahmekarte energiefasten-1

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Angelegt am 08.03.2018

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Genuss ohne Reue – das bedeutet bewusstes und nachhaltiges Einkaufen und Konsumieren von hochwertigen Lebensmitteln
Der Einkauf von Lebensmitteln ist für uns ein alltäglicher, vielleicht nicht selten auch „nerviger“ Vorgang. Etwas, das schnell noch nach der Arbeit oder an einem ohnehin mit Erledigungen schon voll gepackten Samstag getan werden muss. In keinem anderen Geschäft sind wir öfter anzutreffen und geben wir mehr Geld aus, als in unserem „Stamm-Supermarkt“. Über 11% der Konsumausgaben in Deutschland werden für Nahrungsmittel und (alkoholfreie) Getränke aufgewendet.
Vor diesem Hintergrund lohnt es sich, den Einkauf unserer LEBENS-MITTEL bewusst zu gestalten und kurz darüber nachzudenken wie und v.a. was man für das eigene Leben konsumieren möchte.
Ein paar einfache Tipps helfen dabei:

Tipps für einen klimaschonenden Einkauf und Lebensmittelkonsum

  • Vor dem Einkaufen eine Einkaufsliste schreiben und sich daran halten. Nicht zu viel Einkaufen.
  • Nicht durch Schnäppchenangebote zu einem unbewussten Kauf verleiten lassen.
  • Auf regionale, saisonale und Bio-Produkte achten.
  • Bio-Labels und andere Siegel, bei denen Gentechnik im Futter ausgeschlossen ist – wie das „Ohne Gentechnik“-Siegel – geben eine Hilfestellung.
  • Auf Plastikverpackungen verzichten und loses Obst und Gemüse kaufen.
  • Oder noch besser: eine Bio-Kiste von einem Bauern aus der Umgebung beziehen.
  • Wurst, Fleisch und Käse an der Bedientheke kaufen, das spart Müll.
  • Generell tierische Produkte nur in Maßen genießen.
  • Vielleicht können Sie sich in Ihrem Supermarkt frische Produkte in einer von zu Hause mitgebrachten Dose verpacken lassen? Fragen Sie doch mal nach.
    In manchen Orten gibt es bereits komplette „Unverpackt“-Supermärkte.
  • Nicht erwarten, dass abends noch das komplette Sortiment an Frisch- und Backwaren verfügbar ist - andernfalls müsste sehr viel weggeschmissen werden.
  • Auf Fertigprodukte und „to-go“-Angebote, z.B. bei Salaten, verzichten.
  • Selber kochen schmeckt besser, Reste könne problemlos eingefroren werden.
  • Produkte mit abgelaufenem Mindesthaltbarkeitsdatum nicht einfach wegschmeißen, sondern zuerst in Augenschein nehmen. Oft sind diese noch einwandfrei. Vertrauen Sie Ihren Sinnen.
  • daran denken, eigene Taschen zum Einkauf mitzubringen. Eine Stofftasche an der Kasse zu kaufen ist schön und gut, aber auch deren Herstellung belastet die Umwelt. Und wer braucht schon 50 Stofftaschen zu Hause….