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Stromspar-Newsletter

Mit unserem regelmäßigen Stromspar-Newsletter in Zusammenarbeit mit dem Energie- und Umweltzentrum Allgäu (eza!) wollen wir Ihnen helfen, noch mehr zu sparen und veröffentlichen daher regelmäßig Informationen und interessante Neuigkeiten zu diesem Thema

Niedrige Waschtemperatur wählen

Moderne Waschmittel erlauben deutlich geringere Waschtemperaturen als früher. Kochwaschprogramme bei 90 Grad sind nicht mehr notwendig. Selbst bei stark verschmutzter Wäsche reichen 60 Grad, um die Wäsche hygienisch sauber zu bekommen. Im Normalfall sind sogar 30 oder 40 Grad Waschtemperatur ausreichend. Das schont nicht nur die Textilien, sondern auch die Haushaltskasse: Waschen bei 60 Grad verbraucht 40 Prozent mehr Strom als bei 40 Grad. Auch auf die Vorwäsche kann man meist verzichten. Bei modernen Waschmaschinen reichen mit entsprechenden Niedrigtemperatur-Waschmitteln oft sogar 20 Grad.


Der Kauf eines A+++-Kühlschranks lohnt sich

Der Kühlschrank ist der Marathon-Läufer unter den Haushaltsgeräten. Wer in ein energieeffizientes A+++-Modell investiert, kann deshalb langfristig viel Geld sparen. Denn ein A+++-Modell verbraucht ungefähr 60 Prozent weniger Strom als ein vergleichbares A-Gerät. Achten Sie beim Neukauf aber auch auf die passende Größe. In vielen Haushalten stehen zu große Kühlschränke, die unnötig viel Strom verbrauchen. Als Faustregel gilt, dass ein Ein- und Zweipersonenhaushalt
ein Gräte mit etwa 100 bis 160 Liter Fassungsvermögen benötigt – und für jede weiteren Person 50 Liter zusätzlich. Wichtig ist der richtig Standort des Kühlschranks. Es gilt: je kühler, desto besser. Denn jedes Grad niedrigere Umgebungstemperatur reduziert den Stromverbrauch eines Kühlschranks um sechs Prozent. Deswegen sollte der Kühlschrank auf keinen Fall direkt neben dem Herd aufgestellt werden.


Beim Kauf eines Fernsehers auf die Energieeffizienzklasse achten

Steht der Kauf eines neuen Fernsehers an, weil das Gerät kaputt ist? Dann lohnt es sich, auf die Energieeffizienzklasse sowie die Angabe zum jährlichen Stromverbrauch zu achten. Denn je größer der Bildschirm und je umfangreicher das Gerät ausgestattet ist, umso mehr Strom benötigt es. Ineffiziente Großbild-Fernseher der Effizienzklassen B und C mit Bildschirmdiagonalen von über einem Meter verbrauchen übers Jahr häufig mehr Strom als ein Kühlschrank. Mit zunehmender Größe des gewünschten Gerätes wird die Effizienzklasse immer wichtiger. Bei Diagonalen ab 120 Zentimetern sind Geräte der Klassen A++ zu empfehlen. Geräte mittlerer und kleiner Größe sollte mindestens die Energieeffizienzklasse A haben, noch besser ist A+. Auch die Technik ist für den Stromverbrauch von Bedeutung: Plasma-Bildschirme haben einen höheren Verbrauch als Geräte mit LED-Hintergrundbeleuchtung.


Kostengünstig dämmen

Eine wärmegedämmte Gebäudehülle spart Heizenergie und sorgt für höheren Wohnkomfort. Polystyrol, gemeinhin als Styropor bezeichnet, ist dabei der am weitesten verbreitete Fassadendämmstoff - was auch am Preis liegt. Denn die sogenannten Wärmedämmverbundsysteme aus Polystyrol sind mit einem durchschnittlichen Quadratmeterpreis von 1 10
bis 130 Euro im Schnitt um 15 bis 80 Prozent günstiger als Lösungen mit anderen Dämmstoffen. Das Vorurteil, wonach der Energieverbrauch bei der Herstellung von Polystyrol die Einspareffekte bei der Heizenergie zunichtemachen würde, sind wissenschaftlich längst widerlegt. So beträgt die energetische Amortisationszeit von Polystyrol bei Haussanierungen in der Regel nur etwas mehr als ein Jahr. Übrigens: Auch die Sorge über drohende Müllberge durch rückgebaute Wärmedämmverbundsysteme sind angesichts der langen Lebensdauer nicht begründet. Abgesehen davon kann Polystyrol problemlos in Müllverbrennungsanlagen thermisch verwertet werden.


10.000-Häuser-Programm: Attraktive Förderung für Solarthermieanlage

Besitzern von Ein- oder Zweifamilienhäusern, die ihr Gebäude aus energetischer Sicht fit für die Zukunft machen, winken ab ü 5. September attraktive Fördergelder aus dem neugeschaffenen 10.000-Häuser-Programm der bayerischen Staatsregierung. Neben einem Energieeffizienz-Bonus, der je nach erreichtem Energiestandard eines Neubaus oder infolge einer Sanierung bis zu 9.000 Euro beträgt und mit der KfW-Förderung kombinierbar ist, sieht das Programm auch einen Technikbonus für den Einsatz von innovativen Heiz- und Speicher-Systemen vor. Für den Einbau einer Solarthermieanlage mit Wärmespeicher und einem Pufferspeicher von 1 .000 Litern gibt es beispielsweise einen Technikbonus in Höhe von 1 .000 Euro, sofern das Haus energetische saniert oder ein neues energieeffizientes Haus gebaut wird. Der Technikbonus kann mit den Zuschüssen vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle, die es bislang schon für den Einsatz erneuerbarer Energien gab, kombiniert werden. Wichtig ist, dass der F6rderantrag vor Baubeginn gestellt wird und zwar online. Infos unter www.energieatlas.bayern.de .


Energieeffizienzklassen: Auf die Pluszeichen hinter dem A kommt es an

Beim Kauf neuer Elektrogeräte sollte man unbedingt auf die Energieeffizienz achten. Die Ener-gieklasse A+++, die derzeit höchste Stufe auf der Energieeffizienzskala, bezeichnet Elektroge-räte, die 60 Prozent weniger Energie verbrauchen als Geräte mit A. Geräte der Klasse A ohne Plus-Zeichen dahinter müssen inzwischen schon als Stromfresser angesehen werden. Zwar sind besonders energieeffiziente Geräte in der Anschaffung meist etwas teurer, doch mittelfris-tig gesehen lohnt sich deren Kauf meist. Verbraucht beispielsweise der 300 Euro teure Kühl-schrank der Klasse A 122 kWh im Jahr und das 400-Euro-Gerät der Klasse A+++ nur 73,2 kWh, dann lassen sich beim aktuellen Strompreis mit der A+++-Version jährlich rund 13 Euro einsparen. Die 100 Euro Preisunterschied haben sich nach nicht einmal acht Jahren amortisiert – ein interessanter Kaufaspekt, wenn man bedenkt, dass Kühlschränke in deutschen Küchen durchschnittlich zehn Jahre lang in Benutzung sind. Ähnliches gilt auch bei anderen Elektroge-räten wie Fernseher.


Beim PC- oder Drucker-Kauf auf „Energy Star“-Gütesiegel achten

Mehr als zehn Prozent des gesamten Stromverbrauchs in deutschen Haushalten gehen auf das Konto von Notebooks, Computern, Druckern oder Bildschirmen, so das Ergebnis einer Studie. Deshalb sollte bei der Kaufentscheidung das Thema Energieeffizienz eine wichtige Rolle spie-len. Hilfe bietet dabei das Gütesiegel „Energy Star“, das es seit 2001 in der EU gibt. Es zeich-net Computer und Bürogeräte mit niedrigem Standby-Verbrauch aus, die sich bei Nicht-Benutzung automatisch ausschalten. Übrigens: Von Bildschirmschonern wird abgeraten. Sie sind aus energetischer Sicht unwirksam. Bewegte Symbole erhöhen sogar den Strom-verbrauch. Am besten Rechner und Bildschirm nach Benutzung mit Hilfe einer abschaltbaren Steckerleiste vom Netz nehmen, damit sie keinen Strom fressen können.


Tipp`s für die Urlaubszeit:

Im Urlaub „abschalten“…
Schalten Sie vor Ihrer Abreise alle Stand-by-Geräte komplett aus. Sie werden dabei etliche Kilowattstunden einsparen. Haben Sie dabei schon an das W-Lan, den Radiowecker, die Unterhaltungsmedien, die Mikrowelle und andere Küchengeräte sowie den Empfänger der automatischen Garagenschließanlage gedacht? Manche Geräte wie zum Beispiel die Raumlüftung können auch auf reduzierter Stufe laufen. Denken Sie daran: Im Urlaub ist Zeit zum „Abschalten“.

Im Urlaub die Grundlast ermitteln
So lange Sie in Ihrem wohlverdienten Urlaub die Erholung genießen, verläuft der häusliche Stromverbrauch auf Sparflamme. Nutzen Sie dies, um Ihre persönliche Grundlast zu ermitteln. Lesen Sie vor der Abreise und nach der Rückkehr Ihren Stromzählerstand ab. Die Differenz geteilt durch die Anzahl der Urlaubstage ergibt Ihre tägliche Grundlast. Liegt der Wert in einem Vier-Personen-Haushalt über 1,5 Kilowattstunden (kWh) pro Tag sollten Sie prüfen, welche Geräte oder Anlagen unnötig laufen oder zu viel Strom verbrauchen. Eine hohe Grundlast deutet darauf hin, dass heimliche Stromfresser wie ineffiziente Heizungsumwälzpumpen oder veraltete Gefrier- und Kühlschränke am Werk sind und diverse Geräte im Stand-by-Betrieb unnütz Strom verbrauchen.