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Energiekonzept
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Energiekonzept Wertach

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Energiecoaching für den Markt Wertach

Fit für den Klimawandel

Allgäuer Kommunen für ihr Engagement beim internationalen „SEAP_Alps“-Projekt im Umweltministerium ausgezeichnet

Auch im Allgäu macht sich der Klimawandel immer stärker bemerkbar. Kommunen im Alpenraum auf die Auswirkungen vorzubereiten und zugleich die Effekte mit einer nachhaltigen Energieplanung abzuschwächen, so lautete das Ziel des europäischen Projekts „SEAP_Alps“ (Substainable Energy Action Plans).
Mit einer Abschlusskonferenz im bayerischen Umweltministerium endete jetzt die dreijährige Projektphase.
Dabei wurden auch 15 der 60 insgesamt Pilotkommunen – darunter Kempten, Sonthofen, Wertach und Wiggensbach – für ihr Engagement ausgezeichnet.

Wertach und Kempten nahmen zudem die Konferenz zum Anlass, „dem Konvent der
Bürgermeister für lokale und nachhaltige Energie“ beizutreten und verpflichten sich damit freiwillig zur Steigerung der Energieeffizienz und Nutzung nachhaltiger Energiequellen. Selbst auferlegtes Ziel der Unterzeichner des Konvents ist es, die energiepolitischen Vorgaben der Europäischen Union – Reduzierung der CO2-Emissionen um 20 Prozent bis zum Jahr 2020 – noch zu übertreffen.

Helfen sollen dabei Energiekonzepte und Aktionspläne, die mit Hilfe örtlicher Energieteams erarbeitet und umgesetzt werden.
Ein gelungenes Beispiel dafür sei Wertach, so Dr. Hans-Jörg Barth vom Energie- und Umweltzentrum Allgäu (eza!), der Wertach im SEAP_Alps-Projekt begleitete. Unter anderem versorgen zwei neue Heiznetze, die mit Pellets betrieben werden,
rund 80 Häuser, darunter alle kommunalen Gebäude, CO2-neutral mit Wärme.
Im Rahmen des kommunalen Energiemanagements optimierten außerdem eza!-Fachleute die Anlagetechnik in den gemeindeeigenen Liegenschaften.
„Uns ist es gelungen, den CO2-Ausstoß um 1200 Tonnen zu senken“, stellt Bürgermeister Eberhard Jehle fest.
Ob Vertreter aus der Verwaltung, von Unternehmen, der Land- und Forstwirtschaft und den Vereinen oder lokale Experten – es ist enorm wichtig, die Akteure vor Ort in die Klimaschutzaktivitäten einzubeziehen, lautete eine der Erkenntnisse, die
Dr. Barth aus dem SEAP_Alps-Projekt gezogen hat. Und: Beim Thema Anpassung an den Klimawandel bestünden große Informationsdefizite. Barth nennt das Beispiel Hochwasserschutz.
„Oft fehlt das Verständnis dafür, dass nicht im Überflutungsbereich eines 100-jährigen Hochwassers gebaut werden soll. Das Problem ist abstrakt, da das mögliche Schadensereignis in der Zukunft liegt.“
Länderübergreifende Erfahrungen zu sammeln und weiterzugeben, war eines der Ziele des SEAP_Alps-Projekt, das vom European Regional Development Fund im Rahmen des Alpine Space Programms der EU gefördert wurde. Tatsächlich lasse sich vieles übertragen, hat Dr. Barth festgestellt. „Es muss ja nicht jeder das Rad neu erfinden.“



Aus nachfolgender Aufstellung können die Erzeugungs- und Verbrauchszahlen des Jahres 2011 bis 2016 entnommen werden.

Regenerative Stromerzeugung 2011
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Regenerative Stromerzeugung 2011

Statistik Stromerzeugung aus erneuerbaren und effizienten Quellen

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Regenerative Stromerzeugung 2012
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Regenerative Stromerzeugung 2012

Statistik Stromerzeugung aus erneuerbaren und effizienten Quellen

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Regenerative Stromerzeugung 2013
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Regenerative Stromerzeugung 2013

Statistik Stromerzeugung aus erneuerbaren und effizienten Quellen

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Regenerative Stromerzeugung 2014
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Regenerative Stromerzeugung 2014

Statistik Stromerzeugung aus erneuerbaren und effizienten Quellen

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Regenerative Stromerzeugung 2015
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Regenerative Stromerzeugung 2015

Statistik Stromerzeugung aus erneuerbaren und effizienten Quellen

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Erzeugung und Verbrauch 2011-2015
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Erzeugung und Verbrauch 2011-2015

Statistik Stromerzeugung aus erneuerbaren und effizienten Quellen

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Regenerative Stromerzeugung 2016
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Regenerative Stromerzeugung 2016

Statistik Stromerzeugung aus erneuerbaren und effizienten Quellen

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Erzeugung Verbrauch 2016 Wertach
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Erzeugung Verbrauch 2016 Wertach

Statistik Stromerzeugung aus erneuerbaren und effizienten Quellen

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Heizzentrale Kramerweg Nord
Heizzentrale Kramerweg Nord

Bereits umgesetzte Maßnahmen

  • Marktwärmenetz 1
  • Marktwärmenetz 2
  • Energieeffiziente Straßenbeleuchtung
  • Wärmerückgewinnung in der Kläranlage

Wärmerückgewinnung

Luftbild KA Wertach 1

Wärmerückgewinnung in der Kläranlage Wertach

Betriebsgebäude wird mit der Abwärme der Druckluftgebläse beheizt um für das Gelingen der Energiewende bei zu tragen.